STURZBRAND KAMINEINSATZ JUMBO S




Der Sturzbrandofen / Holzvergaserkessel JUMBO S zeichnet sich mit hoher Effizienz aus und belastet nicht die Umwelt.


Dem oberen Brennungsraum wird Holz phasenweise zugeführt und unter einer geregelten Zufuhr der Umgebungsluft entsprechend vergast und nicht wie herkömmlich verbrannt. Das entstandene Gas wird in dem unteren Brennraum sofort vergast. Das Verbrennungsgas erhitzt das Wasser und führt dieses über den Pufferspeicher zu den Heizkörper und/oder Brauchwasserstellen zu.

Beide übereinander liegende Brennräume sind durch einen stark hitzebeständigen Bodendurchlass getrennt. Dieser Bodendurchlass besitzt viele kleine Öffnungen. In der Oberkammer liegen das Holz, die Holzkohle und die Asche übereinander auf der Brennerplatte. Die Oberkammer ist, abgesehen von der Einfüllöffnung, die während des Betriebs nur kurzzeitig geöffnet werden darf, nach oben dicht.



Sobald der Sturzbrandofen betrieben wird, verdampft die Restfeuchte des brennenden Holzes. Zu berücksichtigen ist, dass nur gut durchgetrocknetes Holz, unter 15% Restfeuchte, verbrannt werden darf! Sobald der Abbrand des Holzes in der oberen Brennkammer vollzogen wurde setzt die Holzvergasung in dem unteren Brennraum ein. Die leicht entzündbaren Holzgase verbrennen in der Oberkammer und die Vergasung/Verbrennung erreicht durch die Bohrungen in der Zwischenplatte den unteren Verbrennungsraum. Hier entsteht Asche, die bei herkömmlichen Kaminen/Öfen nicht verbrannt werden kann. Bei einem Sturzbrandofen werden in der unteren Brennkammer  Temperaturen von über  1000 °C erreicht, die den Aschestaub nahezu rückstandslos in Wärmeenergie umwandelt. Von der unteren Brennkammer werden die verbrannten Restgase in das Abgassystem geleitet.

Aufgrund dieser nach unter gerichteten Vergasung wird dieser Ofentyp Sturzbrandofen genannt.



Die meisten Anbieter nutzen für diese Technik ein rechtanfälliges elektrisches Zuluftsystem. Nur bei uns bei dem JUMBO S nutzen die Abgastechnik aus um den Auftrieb der Verbrennungsgase von oben nach unten optimal umzulenken und benötigen keine elektr. Zuluftsteuerung. Sie erhalten bei uns vom Werk aus eine 7 jährige Garantie.

Solche Anlagen beanspruchen eine hohe und zuverlässige Ingenieursleistung. Die Entwicklung eines solchen Gerätes sind in der Regel teurer als die Standart-Sturzbrandofen mit dem teils recht anfälligen elektrischen Zuluftgebläse.

Bei jedem Sturzbrandofen sind zwei Zuluftkreise notwendig, einem sogenannten primären und sekundären Zuluftsystem. Das primäre Zuluftsystem bedient die “normale” Verbrennung und das sekundäre Zuluftsystem steuert die Nachverbrennung. Die Nachverbrennung bringt nicht nur den Vorteil, dass eine max Energienutzung eines Holzvergaserkessels erreicht werden kann sondern auch, dass der Asche- bzw. Staubanteil auf ein Minimum reduziert wird.